Eingedenk

Bankenkrise - was bei der GLS-Bank schief läuft

Geschrieben am 10.12.2009, 09.38 Uhr
Kommentare:  2 | Tags: reportage sinn sinnmacher

Heute früh wurde ich am Bielefelder Hauptbahnhof auf eine Plakatreklame aufmerksam, die in bemerkenswerter Weise die Schwere der derzeit zu durchleidenden Bankenkrise deutlich macht. Die hier (von hinten) beleuchtete Werbekampagne krankt an einer eklatanten Fehlrecherche, die zu korrigieren ich als das mindeste ansehe, was ich für die notleidenden Banken heute noch zu tun imstande zu werden geglaubt habe.

Diesen bedauerlichen Irrtum habe ich zum Teil mit zu verantworten, denn aufgrund finanzieller Engpässe war ich in den letzten Quartalen nicht imstande, die Weltöffentlichkeit in Gänze der Aufklärung anheischig werden zu lassen. Denn wie zumindest die Leser von Eingedenk wissen: Sinn macht nur der Sinnmacher.

Nach vollständiger Aufklärung des Sachverhalts werde ich die GLS-Bank selbstverständlich auf ihre tragische Fehleinschätzung aufmerksam machen und die Stellungnahme der Verantwortlichen hier veröffentlichen. Es ist mit umfangreichen Gegendarstellungen zu rechnen. Dass die daraus resultierenden Kosten letzendlich auf dem Rücken im Schnee Streichhölzer verkaufender Rentner in Angola sitzen bleiben, ist hoch bedauerlich, wird aber im Falle einer einlenkenden Reaktion der Bank von mir nicht amnesty international mitgeteilt. Eingedenk hat ein Herz für notleidende Banken.

Kommentare

Robin Baumgarten
10.12.2009, 20.52 Uhr

Man könnte natürlich auch der Idee eines Vorzugspreis-behafteten Verkaufs von Sinnmachern an den Delinquenten in Erwägung ziehen. Oder - und dies ist vielleicht logistisch einfacher - einer aussergerichtlichen Einigung, in der pro Verstoss eine durch den Sinnmacher erzeugte Einheit Sinn zu einem angemessenen Kostenausgleich dargeboten wird, nachgehen.

Insovedersell
30.08.2011, 22.21 Uhr

viel gelernt

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