Erber verstecken unerwünschten Maler
Zumindest rein rechtlich. Spannend wird das Urheberrecht immer dann, wenn man sich in Grauzonen bewegt, wo ein direktes Duplikat nicht auf den ersten Blick offensichtlich wird.
Ganz anders geplant hatte es Google. In unregelmäßigen Abständen ersetzt der Marktführer unter den Suchmaschinen sein eigenes Logo durch i. A. recht kreative Anlehnungen an zeitlich jeweils passende Ereignisse, was mittlerweile als Google Doodle bezeichnet wird. So auch am 20. April, als mit einem mirofizierten Google-Logo auf den Geburtstag des verstorbenen Künstlers aufmerksam gemacht werden sollte. Das allerdings wussten die Nachkommen desselben zu verhindern und bezichtigten den Web-Giganten einer Urheberrechtsverletzung.
Kurz darauf hatte Golem.de offenbar den Grund für diese wenig naheliegende Verhaltensweise gefunden: Golem.de
Der Maler wurde am 20. April 1893 in Mont Roig geboren. Die Familie des Künstlers war darüber nicht erfreut.
(http://www.golem.de/0604/44851.html)
Diese Wendung hatte ich wiederum nicht erwartet, denn der gute Mann war ein weltweit anerkannter Künstler. Um die Interessen seiner Nachkommen zu würdigen, wollen wir uns aber hiermit verständig geben und der Familie rückwirkend unsere herzlichen Kondolenzgrüße zur Geburt Joan Miros übermitteln. Nächstes Mal wird's schon werden ...