Eingedenk

Dem Ereignis ein Opfer

Geschrieben am 14.06.2007, 23.49 Uhr
Kommentare:  2 | Tags: kurz medien

In vielen Hoch- und Tiefkulturen war die Darbringung von Opfern ein probates Mittel, den Gottheiten gegenüberzutreten als Reaktion auf unvorhergesehene Ereignisse. Dass aber auch heute noch große Menschenopfer gemacht werden, wissen wir erst seit der taz.

Die nämlich teasert heute in ihrem Web-Auftritt wie folgt:

Palästinenser-Präsident Abbas reagiert auf die Eskalation im Gazastreifen mit mehr als 100 Toten: [...]

(taz: Abbas löst Einheitsregierung auf)

Das sind doch mal konkrete Maßnahmen. Manche schäbige Terroristen geben sich mit einem oder wenigen Geiselopfern zufrieden. So erreicht man nichts. Aber opfert man 100 Menschen, so wird von einem Notiz genommen! Man könnte sogar noch weiter gehen und 100 Tote opfern.

Ein mir bekannter Konditor reagiert übrigens auf jährliche Feierlichkeiten regelmäßig mit 100 Torten. Und wie reagieren Sie?

Kommentare

derPOLIZEI
17.06.2007, 13.03 Uhr

Den Christopher-Street-Day zelebriere ich jährlich mit 100 Tunten.

Ausgedenkt
18.09.2007, 00.34 Uhr

Lassen wir Ihren Worten doch mal 100 Taten folgen!

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