Von Löchern in der Realität (und im Magen)
Hochgeschätzte Mitmenschen,
die zu beschreibende gigantophile Einrichtung ergeht sich in perverser Weise in Ängstigung meiner bescheidenen Unschuldigkeit von Informatikstudent, der durch diesen Anblick in seinen Grundfesten erschüttert wurde:
Ich habe ein Erdloch gesehen! Das war so riesig, dass sich ein Koloss von Wal erschrecken möge, wenn er erstem in Begegnung tritt. Seine Grenzen verschwommen im Unsichtbaren, am Rande meiner Welt. Es erstreckte sich über beinahe die Hälfte, was sage ich, gerade zu 50% meiner Sinnessphäre! Es war so riesig, dass man seinen Boden und seine Wände nicht sah. Ein schwammiges Graublau gewährte den Blick auf die Farbe der Unendlichkeit. Gellende Blitze schrien aus dem Loch in meine Welt, Tiere durchzogen es und Haufen feinen Wasserdampfes formten seine Gestalt zu einem filigranen Gebäude der Grenzenlosigkeit.
Im übrigen schmeckt der Kartoffelauflauf aus der Mensa im Hüfferstift ganz vorzüglich. Guten Appetit!