Meteorolobotomie
Hochgeschätzte Leserschaft,
über daraus entstandene Komplikationen bitte ich, vermittels der Kommentarfunktion Bericht zu erstatten.
Es gibt Tage, an denen sitzt man in der Uni und braucht eine kurze Pause von Bitschubsereien für WI-Profs. Dann erinnert man sich an sein Blog und bemerkt, dass man schon wieder tagelang nichts geschrieben hat und bekommt ein schlechtes Gewissen. Da man aber nicht weiß, worüber man schreiben soll, macht man sich erst einige Gedanken. Wenn man dann immer noch nicht weiß, worüber man schreiben soll, schreibt man über das Wetter, doch das wäre wirklich viel zu naheliegend. Aber da die geschätzte Leserschaft jetzt erwartet, dass ich mir wieder irgendeinen anderen Unsinn einfallen lasse, schreibe ich wirklich über das Wetter.
Es regnet. Allerdings regnet es so wenig, dass kaum einer merkt, dass es regnet. Und das ist schade, denn bei Regen ist es drinnen viel gemütlicher. Ich bin jetzt also gerade der einzige, der merkt, wie gemütlich es hier ist. Andererseits weht auch Wind, und man könnte aufs Wasser gehen. Das bisschen Regen (das eh keiner bemerkt) würde mich doch nicht verschrecken. Es ist auch nicht gerade warm, doch das hat mich noch nie gestört. Ansonsten ist das alles einigermaßen trist. Die Wolkendecke ist eintönig grau. Doch wo steht bitte geschrieben, dass sie das nicht zu sein hat? Es ist ihr gottverdammtes Recht, da zu sein. Und keiner soll sich beschweren.
Das musste raus.
Mit freundschaftlicher Anteilnahme: Ihr
Mirko Westermeier