Sensation: neues Tier entdeckt: Einsiedleruhu (Pagurus Bubo)
Biologen aus der ganzen Welt sagten internationales Aufsehen voraus, da diese besondere Art (Pagurus Bubo) erstaunliche Fähigkeiten habe und Beziehungen pflege. So lange unbekannt blieb der sog. Einsiedleruhu wegen seiner Behausungen (Tubas), die auch unter Volksmusikern so unbeliebt seien, dass die Untermieter in den Instrumenten jahrzentelang unentdeckt blieben. Auch erfahrene Tubaspieler führten die gelegentliche Undurchlässigkeit des Instruments auf ihre schwache Lungenfunktion zurück und hatten so eine angenehme Gelegenheit, sich vor der lästigen Volksmusik zu drücken:
Der Einsiedleruhu Pagurus Bubo,
Phantombild angefertigt von M. Westermeier
Erstmalig aufgetaucht sei der seltene Vogel bei dem französischen (?) Volksdichter Otto Waalkes, der schon 1794 sang: "Wo ist denn der Uhu? Wieso is der nich in seiner Tube?". Erst im Laufe der folgenden Jahrzehnte seien Sprachforscher auf den Fehler bei der Übersetzung gestoßen worden, bei dem das Blasinstrument fälschlicherweise "Tube" geschrieben worden sei. Der jetzt verwendete Name des Einsiedleruhus rührt von der starken Ähnlichkeit der Eierleger zu den Einsiedlerkrebsen her. Wie diese verpuppen sich die Jungtiere nach dem Schlupf in Kazoos, bevor sie ihre Sturm- und Drangzeit in Trompteten von schlechten Jazzmusikern verbringen.
Die Einsiedleruhus leben beizeiten symbiotisch mit Zuhältern gemeinsam, die von den Vögeln dafür bezahlt werden, die obere Tubaöffnung zuzuhalten, damit es nicht zieht. Das Sexualleben der unansehnlichen Vordergefederten ist noch gänzlich unerforscht, soll aber in den nächsten Monaten schonend untersucht werden. Man darf gespannt sein.