Verführung am Bahnsteig
Denn da steht er, ein kantiger Typ, in erdiger Ruhe der Aufmerksamkeit der Bahnkundschaft harrend. Kaum hat man ihn erblickt, lockt das urinstinktive Verlangen, der süßherben Versuchung nachzugeben. Er weiß, was wir wollen und er gibt es uns. Immer und immer wieder.
Auch ich kann es wieder kaum erwarten, sein Angebotenes zu berühren, mit dem Mund zu verwöhnen und schließlich in mir zu versenken. Schon kommt er näher und als Zeichen meines Verlangens stecke ich ihm eine Münze zu.
Und dann geht es los. Hmmmmmmmmmmmmmmmm.
Ich bin übrigens nicht der erste, der diesen kantigen Kollegen beim Namen nennt. Schon vorher haben findige Beobachter ein (prüde Mitmenschen warnendes) Hinweisschild angebracht:

